Boot 2017 – Segelyachten & Doppelruder

Düsseldorfer Boot 2017 – Segelyachten


Die Segel sind gesetzt

Die Segel sind gesetzt

Heiligenhafen – Skippertraining 2016 – Saisonauftakt im März


ctpm - Klampe - Segelyacht

Klampe

Höher, breiter und länger ist mein Fazit von der Messe. Dieses betrifft aus meiner Sicht die Segelyachten, denn die Anzahl der Besucher am ersten Tag erschien mir eher weniger zu sein.

Es hatte  wiederum auch Vorteile, denn es war auf nahezu allen Ständen auch möglich die Yachten von innen in Augenschein zu nehmen. Die Vielfalt hierbei sucht bezogen auf Bootsmessen ihres gleichen.

Winsch – Winde

Länger ist das Ziel – gilt für viele der namhaften Charterschiff-Erbauer und Spezialanbieter, ob Bavaria eine 57’er, Hanse ihre 505‘er-675‘er, Dofour eine 63’er oder Allures eine 45.9 auf den Markt bringt oder seit geraumer Zeit in ihren Preislisten anbietet, Die Segelyachten der IST-Zeit wachsen und wachsen. Mit der Länge nimmt auch automatisch die Breite zu und dadurch werden die Hecks eckiger, wuchtiger  und voluminöser: Der Einbau eines zweiten Ruderblatt wird somit zum Muss in der Serienausstattung. Ist das gut? Die Einen sagen so und die Anderen so, wäre eine mögliche Antwort an dieser Stelle, aber ich möchte es etwas genauer betrachten, ohne zu technisch zu werden.

Wohnkomfort

Platz hilft immer. Kabinen werden geräumiger oder die Anzahl der Kojen können für’s Chartergeschäft erhöht werden. Der Salon bietet mehr Freiraum. Hier wird von vielen Anbietern auch ein eigener Platz für den Skipper eingespart. Dieser muss sich den Salontisch mit der Crew teilen. Für das Chartergeschäft und Kunden, die zumeist an der Küste segeln, ist das im Sinne von Daycruising vielleicht sinnvoll, aber der ambitionierte Skipper wünscht sich wohl eher seinen „Navitisch“ zurück (zum Teil als Ausstattungsvariante bei Neukauf erhältlich). Die sonstigen Stauräume für Verpflegung, Wassersportgeräte und persönliche „Sachen“ sind natürlich auch üppig.

Edel und Chic ging es auf der Messe zu. Alle Werften haben ihr dargebotenes Produkt verstanden in Szene zu setzen und dadurch „Fernweh“ zu erzeugen.

Hafen/Marina

Auf die Fahreigenschaften der angesprochenen Segelyachten gehe ich gleich ein. Hier betrachten wir erst einmal einfach die Dimension der Segelschiffe und den zur Verfügung stehenden Platz in den Marinas.

ctpm - Laufdeck - Teak - Segelyacht

Laufdeck aus Teak

Unsere heimischen Gebiete, die Nord- und Ostsee haben ihre Marina’s/Häfen zu einer Zeit gebaut, da sind die Ausmaße der heutigen Schiffe wohl eher nicht die Planungsgrundlage gewesen. Die Marina „Hohe Düne“ ist wohl der einzige Hafen, der mir z.Zt. auf der Ostsee einfällt, der selbst mit diesen Größen noch unterfordert scheint. Alle anderen von mir bereisten Liegeplätze sehen darin wohl eher eine Herausforderung. Je nach Saison ist es ratsam den Hafenmeister vor Anreise zu kontaktieren, damit das Anlegen auch zum Erfolg wird.

Im Mittelmeerraum wird es auch Licht und Schatten geben. Die Marina‘s von Palma de Mallorca werden in vielen Bereichen  wohl auch ihren höheren Anspruch beim Skipper anmelden.

Ganz anders in den Kornaten (Kroatien). In den Marina’s haben die Erbauer nach dem letzten Krieg in Jugoslawien Weitblick bewiesen und die zukünftige Entwicklung in die Planung einfließen lassen. Zudem sind die vielen Bojenfelder in den zahlreichen Buchten in diesem Segelrevier ein Eldorado für diese neuen Yachten.

Fahreigenschaft

Länge läuft! Stimmt!! Ohne die aktuellen Yachten gesegelt zu haben, aber diese Weisheit steht fest.

ctpm - Diesel Motor - SegelyachtEher sollte der Manövrierfähigkeit in der Marina/im Hafen Beachtung geschenkt werden. Bedingt des bereiten Heck’s bieten die Hersteller neben der Doppelsteuerung auch sehr häufig ein doppeltes Ruderblatt an. Diese sind aus der Kiellinie heraus nach außen gewandert. Sodass sie vom Schraubenwasser nicht mehr direkt angeströmt werden können. Beim Segeln und bei einer sich in Fahrt befindlichen Segelyacht kein Problem, aber sehr wohl ein Problem, bei einer Segelyacht, die steht.

Warum? Nun, die Drehbewegung einer Yacht, die im Stillstand ist und vorwärts fahren soll, wurde bei Yachten mit nur einem Ruderblatt dadurch eingeleitet, indem das nach achteraus strömende Schraubenwasser von diesem Ruderblatt nach Steuerbord oder Backbord abgelenkt wurde. Dieser Effekt bleibt beim doppelten Ruderblatt aus und kann im Stillstand nur durch ein Bugstrahlruder imitiert werden. D.h. die Zubehörliste wird länger und die Anfälligkeit höher. Fällt das Bugstrahlruder aus oder wird falsch bedient, führt dies unweigerlich dazu, dass die betreffende Yacht samt Crew zum „Treibgut“ im Hafen werden. Unschön!!!

Fazit:

Tolle Yachten, tolles Wohngefühl und die Segeleigenschaften halten dem Vergleich stand. Manövrierbarkeit auf See tadellos, aber im Hafen bedingt Doppelruder und Dimension der Yacht eine Herausforderung.

Lösung?!:

Skippertraining. Wir helfen Ihnen gerne: +49 221 27744640

Ciao

Skipper Stefan

Möchtet Ihr das auch erleben?! Worauf wartet Ihr? Der Rest vom Leben beginnt JETZT!


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ctpm – Move
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